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Runlevels

Runlevel sind definierte Systemzustände, z.B. Einzelbenutzermodus, Mehrbenutzer ohne Netzwerk, Runterfahren, in denen Skripte durchlaufen werden, die Programme starten und stoppen oder andere Aktionen ausführen.

In der Datei

/etc/inittab

stehen sowohl die Bedeutung der Runlevel drin (variiert auch bei den Distributionen) als auch der Standardrunlevel und andere Einstellungen (z.B. welcher Befehl beim drücken der strg-alt-entf-Kombination ausgeführt wird).

z.B. bei Debian und Derrivate wie Ubuntu

Runlevel Zustand
S Initialisierung des Rechners unmittelbar nach dem Start
0 System anhalten (shutdown + halt)
1 Einzelbenutzerbetrieb mit Netzwerk (single-user)
2-5 Mehrbenutzerbetrieb mit Netzwerk und automatischem X-Start. Standard-runlevel ist 2.
6 Systemneustart (shutdown + reboot)

Making scripts run at boot time with Debian

Bei (Open)Suse, Fedora und Red Hat sind die Runlevel so:

Runlevel Zustand
0 System anhalten (halt)
S Einzelbenutzerbetrieb mit US-Tastaturbelegung
1 Einzelbenutzerbetrieb mit lokaler Tastaturbelegung
2 Mehrbenutzerbetrieb ohne Netzwerk bzw. ohne NFS
3 Mehrbenutzerbetrieb mit Netzwerk aber ohne X
4 üblicherweise keine Verwendung
5 Mehrbenutzerbetrieb mit Netzwerk und mit X (grafische Oberfläche). Meist Standard-runlevel
6 Systemneustart (shutdown + reboot)

Runleveleditoren

Um Dienste zu den verschiedenen Runleveln hinzuzufügen genügt es, symbolische Links von /etc/init.d in die entsprechenden Runlevelverzeichnisse anzulegen. Skripte mit beginned mit S sind Startskripte, die mit K sind Killskripte.

Alternativ kann man sich die Arbeit auch abnehmen lassen:

Andere Möglichkeiten sind

  • ksysv (grafisch)
  • rcconf
  • ntsysv (Red Hat).
 
linux/runlevel.txt · Zuletzt geändert: 2008/03/03 00:13 von st
 
Backlinks: [[linux:runlevel]]