Linux Hass

Warnung: Folgende Zeilen sind rein subjektiv, ich benutze nur noch Linux auf Desktop und Server gerade deshalb habe ich aber auch das Recht zu merkern :-)

  • OpenSuse: jede neue Version ist auf eine andere Art für den Arsch. Nicht mehr vernünftig auf alter Hardware läuffähig, Paketmanagement gründlich kaputt, Abhängigkeiten gehen bei hinzufügen von Codecs regelmäßig und gern kaputt. Fazit: Nie wieder.
  • Ubuntu: Seit einiger Zeit überleben auffällige Bugs die Qualitätskontrolle und erhalten die Freude am Debuggen. Außerhalb der LTS-Versionen noch schlimmer (beobachtet bei „Intrepid“):
    • Es fliegen mal eben Standardpakete einfach ersatzlos raus (kdpf, netmon-applet, kio-apt, kooka, kdiff3) die man dann selbst wieder reinfummeln kann.
    • teilweise werden halbgare svn-snapshots (Krusader) zum arbeiten zugemutet.
    • cifs ist broken was aber wohl auch andere Distros bestrifft.
  • KDE4: Diesen Haufen Software mit einer neuen Versionsnummer zu versehen (was einen Stabilität impliziert) ist eine Frechheit. Ok, alles neu und alles schön, nur halt auch Bugs ohne Ende.
  • Gentoo - Zielgruppe: Zu Fuß ist es am schönsten. Folgendes User-Bild:
    1. Nur wer jeden Schritt selber macht hat auch wirklich die Kontrolle über seinen Arbeitsweg. Öffentliche Verkehrsmittel könnten stecken bleiben und nachher weiß nicht mehr welche Straßen man hätte nehmen müssen.
    2. Dafür wird auf der Hompage jede Straße detailliert beschrieben.
    3. Die Schrittfolge wird aufwändig (gcc -o3) optimiert, jeder Schritt zuviel könnte schließlich der Schritt sein, der am Ende des Lebens gefehlt hat.
    4. Vor dem Aufbruch wird erstmal berechnet wieviel Gepäck tatsächlich für diesen Tag gebraucht wird (USE-Flags), vielleicht braucht man ja gerade im Ernstfall die kleine Tasche oben rechts, wäre doch Verschwendung wenn man einen Kuli mehr dabei hat als man braucht.
  • Xen: Citrix/Xensource ist einfach zu faul (doof) Xen auch für neue Kernel anzupassen. Offiziell wird nur 2.6.18 (erschienen am Sept. 2006 !) unterstützt, wäre ohne Debian auf moderner Hardware praktisch nicht einzusetzen.