[[netzwerke:smb-bzw.-cifs]]

SMB bzw. CIFS

SMB (Server_Message_Block) bzw. neu CIFS (Common Internet File System) das von Microsoft benutzte Kommunikationsprotokoll für Datei-, Druck- und andere Serverdienste in Netzwerken.

CIFS ist ein reiner Marketingname für eine erweiterte Version von SMB, es ist weder allgemein gebräuchlich („common“) noch wird es im Internet benutzt, noch ist es tatsächlich ein Dateisystem („File System“).

Die freie Samba-Software implementiert das SMB bzw. CIFS-Protokoll für andere Betriebssysteme.

  1. (Datei-) Explorer öffnen
  2. In Adresszeile \\SERVER eingeben
  3. auf den entsprechenden Ordner mit rechter Maustaste das Kontextmenu öffnen
  4. „Netzlaufwerk verbinden“ auswählen
  5. bei „Laufwerk“ den gewünschten Laufwerksbuchstaben auswählen
  6. „Verbindung bei Anmeldung wiederherstellen“ sollte aktiviert sein
net use [Gerätename | *] [\\Computername\Freigabename[\Datenträger]] [Kennwort | *]] [/user:[Domänenname\]Benutzername] [[/delete] | [/persistent:{yes | no}]]

Beispiel auf Laufwerk X: (\\Dateiserver.local\Freigabe muss ersetzt werden, ebenso Passwort und Benutzer):

net use X: \\Dateiserver.local\Freigabe PASSWORT /user:BENUTZER /persistent:yes

KDE-Programme wie der Dateimanager Krusader können via KIO-Slaves smb-sprechen. Dazu muss das Paket kio-extras installiert werden (ggf. ist re-login oder initialisieren via Aufruf von kdeinit5 nötig).

Anschließend sind Verbindungen nach dem Schema smb:SERVERNAME möglich. ==== Shell ==== Für alle Beispiele mit den „credentials“ gilt: * Zugangsdaten (Benutzername/Passwort) stehen in der (anzulegenden) Datei /etc/smb_credentials Format ist <code> username=Benutzername password=Passwort </code> Natürlich kann hier auch ein anderer Ort, z.B. innerhalb des Home-verzeichnisses angegeben werden. * die mount-Verzeichnisse /media/p, /media/home und /media/lexware müssen erstellt worden sein. * „BENUTZER“ muss durch den lokalen bzw. Samba-Benutzer ersetzt werden. * „SERVER“ muss durch einen gültigen Netbios/DNS-Namen ersetzt werden ==== fallweise (allgemein) ==== * mit Datei die die credentials enthält, (:!: nur bei vollverschlüsselten Systemen!) <code bash> sudo mount -t cifs -o user,exec,iocharset=utf8,credentials=„/etc/smb_credentials“ SERVER/FREIGABE /media/FREIGABE </code>

  • mit Eingabe des Passwortes („BENUTZER“ muss angepasst werden):
sudo smbmount //SERVER/FREIGABE /media/FREIGABE -o username=BENUTZER,uid=BENUTZER,gid=BENUTZER,user,exec,nounix,iocharset=utf8
//SERVER/FREIGABE       /media/FREIGABE   cifs user,exec,iocharset=utf8,credentials=/etc/smb_credentials 0       0

Das Cifs-Kernelmodul hat anscheinend einen Fehler, deshalb folgende Einträge in /etc/fstab:

//SERVER/FREIGABE       /media/FREIGABE   cifs user,exec,nounix,uid=BENUTZER,gid=BENUTZER,iocharset=utf8,credentials=/etc/smb_credentials 0       0

Das smbfs ist eine funktionierende Alternative zu cifs, allerdings veraltet und ist auch nicht so sauber an Linux angepasst. Also nur im „Notfall“ benutzen.

mount -t smbfs //Host//freigabe /mount.point

oder

smbmount //Host//freigabe /mount.point

Mit Zugangsdaten:

mount -t smbfs -o username=BENUTZERNAME,password=PASSWORT //Host//freigabe /mount.point

oder

smbmount -o username=BENUTZERNAME,password=PASSWORT //Host//freigabe /mount.point