Strategie der Diversifikation

Die Entwicklung neuer Produkte für neue Märkte erfordert einen hohen Ressourcen-einsatz und ist gegenüber den anderen Strategien am risikoreichsten.

  1. horizontal
  2. vertikal
  3. lateral

Eine horizontale Diversifikation liegt vor, wenn Produkte oder Dienstleistungen in das Programm aufgenommen werden, die mit den gegebenen Mitteln und Markt-beziehungen des Unternehmens (Personal, Betriebsmittel, Beschaffung und Absatz) vereinbar sind. Beispiel: Ein Spirituosenherstelle r erweitert sein Sortiment um alkoholfreie Getränke.

Eine vertikale Diversifikation ist dann gegeben, wenn vor- oder nachgelagerte Arbeitsstufen eingegliedert werden. Beispiel: Ein Automobilhersteller gliedert einen Zulieferer in sein Unternehmen ein.

Die laterale Diversifikation ist dadurch charakterisiert, dass Produkte oder Märkte zu den bisherigen Aktivitäten des Unternehmens in keinem Zusammenhang stehen (völlig andersartige Tätigkeiten). Beispiel: Ein Hersteller von Nahrungsmitteln betreibt eine Bank.