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Wlan unter Linux

Hardwareunterstützung

Die Hardwareunterstützung unter Linux ist gut bis befriedigend.

  • am besten laufen Chipsätze der Firmen Atheros (madwifi-Treiber) und Ralink,
  • schlecht laufen Broadcom, Marvell und TI-Chipsätze

Die Firmen Broadcom und TI verhalten sich unfreundlich gegenüber Linux, hier sollte man einen Kauf vermeiden, da wahrscheinlich nie alle Funktionen unterstützt und auch Probleme auftreten könnten.

:!: Das Problem ist auch eher die Unterstützung von einzelnen Funktionen, die Verbindung zu einem Accesspoint geht meist.

Besonders der ad-hoc-Modus ist ein Problem, da er relativ schwer zu implementieren und selten gebraucht wird.

Links

Konfiguration

grafische Tools

Natürlich existieren in den unterschiedlichen Distribution auch verschiedene grafische tools zum konfigurieren, z.B. der kwifimanager oder unter Ubuntu der NetworkManager von Gnome.

WEP

WLAN: Netzwerkkonfiguration

Beispieleintrag:

iface wlan0 inet dhcp
wireless-essid BeispielID
  • WLAN Verbindung herstellen:

Hat man ein passendes Netzwerk gefunden, merkt man sich die ESSID (die Kennung des Accesspoints) und verbindet sich zu diesem:

iwconfig wlan0 essid NAME key WEP-SCHLÜSSEL

Wenn man im Netz DHCP zur dynamischen Zuweisung von IP-Adressen verwendet, gibt man gleich danach

iwconfig wlan0 dynamic

ein.

WPA

  • entsprechende Tools der verwendeten Distribution verwenden
  • feste IP:
 auto ath0
 iface ath0 inet static
         # For linux >= 2.6.14 and recent madwifi (>=r1500) use 'wext', otherwise use 'madwifi'
         pre-up /sbin/ifconfig ath0 mtu 1492 up
         wpa-driver wext
         wpa-ssid *************
         wpa-bssid 00:28:3b:5g:26:65
         wpa-psk ******************************************************
         wireless-essid *************
         wpa-ap-scan 1
         wpa-scan-ssid 1
         address 192.168.1.7
         netmask 255.255.255.0
         gateway 192.168.1.1

Debian: Siehe den Abschnitt »Hidden ssids« in /usr/share/doc/wpasupplicant/README.Debian.gz

  • Andere Möglichkeiten (wenn man roaming-modus benötigt): wpa_supplicant

Monitor-Modus

Der Monitor-Modus ermöglicht die Aufzeichnung aller Daten die die Karte „sieht“ aber im Gegensatz zum normalen Modus nicht unbedingt für die Karte bestimmt sein müssen.

Bevor man eine Wlankarte in den Monitor-Modus umschalten kann, muss diese auch aktiviert sein:

ifconfig ath0 up

anstatt ath0 sollte die entsprechende Wlan-Schnittstelle angegeben werden.

Dann wird die Karte auf den Monitor-Modus auf einem bestimmten Kanal (hier 13) gestellt:

iwconfig ath0 mode Monitor channel 13

Befehle

iw

Das Paket iw bietet Konfigurationsmöglichkeit und Information zu Wlan-Schnittstellen.

iw phy INTERFACE info
Supported interface modes:
     * IBSS
     * managed
     * AP
     * AP/VLAN
     * monitor
     * mesh point

iwconfig

Konfiguriert ein WLAN-Schnittstelle („Interface“) Optionen siehe

man iwconfig

iwlist

Nach Netzwerkschnittstellen zu suchen kann man mit einem einfachen

iwlist scan

Dann werden für Wlan-Schnittstellen auch die unterstützten Geschwindigkeiten ausgegeben, ansonsten kann man auch in der Datei /etc/network/interfaces nachschauen.

iwpriv

Mit iwpriv gibt man private Parameter für wlan an.

Windows-Treiber laden

Windows-Treiber kann man mit Hilfe von

  • ndiswrapper (kostenlos, GPL) laden. Dies sollte man allerdings nur im Notfall machen, da es von allen Möglichkeiten die ungünstigste ist.

Der Vorgang geht in etwa so (am Beispiel des rtl8187-Treibers) :

  1. Originaltreiber von der CD kopieren (bitte nur die Win98/ME Treiber verwenden), benötigt werden die Dateien netrtuw.inf und rtl8187.sys
  2. ndiswrapper installieren: apt-get install ndiswrapper-utils
  3. Alten Treiber entladen: rmmod rtl8187
  4. Alten Treiber auf die Blacklist setzen:
    vi /etc/modprobe.d/blacklist

    . Folgende Zeile hinzufügen: blacklist rtl8187

  5. Netzwerk konfigurieren:
    vi /etc/network/interfaces

    Beispiel:

          auto wlan0
          iface wlan0 inet dhcp
          wireless-key schluessel
          wireless-essid funknetz
  6. In Verzeichnis der Windows-Treiber wechseln und Treiber mit Ndiswrapper ladeny
          sudo ndiswrapper -i Netrtuw.inf
          sudo ndiswrapper -m
          sudo modprobe ndiswrapper
  7. Ndiswrapper bei jedem Start laden lassen:
    vi /etc/modules

    Folgendes Wort in einer eigenen Zeile hinzufügen: ndiswrapper

  8. Netzwerk neustarten:
    sudo /etc/init.d/networking restart
  9. Erfolg kontrollieren: iwconfig oder auch mal mit
    iwlist wlan0 scan

    testen

Anleitung nach: Forumseintrag von Ubuntuusers.

Problembehebung

RaLink RT2500 unter Feisty

RaLink RT2500 unter Feisty geht mit dem Network-manager nicht. Lösung.

Broadcom-Firmware

Das laden von Wlan-Treibern mit Broadcom-Chipsätzen schlägt unter Ubuntu (bei mir 7.04) mit der Meldung:

bcm43xx: Error: Microcode "bcm43xx_microcode5.fw" not available or load failed.

fehl (Ausgabe von dmesg).

Lösung: mit dem bcm43xx-fwcutter Programm kann man aus Windows-Treibern die benötige Firmware extrahieren. Dazu versucht das Programm die Datei wl_apsta.o von http://boredklink.googlepages.com/wl_apsta.o runterzuladen, nur das eben die URL nicht stimmt. Stattdessen kann man die URL http://svit.epfl.ch/stuff/wl_apsta.o benutzen und in der Datei /etc/modules am Ende bcm43xx eintragen. Davor sollte man noch

sudo bcm43xx-fwcutter -w /lib/firmware/2.6.15-27-386 /home/USER/ORT_VON/wl_apsta.o

ausführen.

[HowTo] HP/Compaq Nx6110 und Broadcom BCM4318 Rev. 02 unter Dapper Suse: Suse: Wlan bcm4318 https://answers.launchpad.net/ubuntu/+question/329

 
linux/wlan.txt · Zuletzt geändert: 2011/02/25 20:04 von st
 
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