Ubuntu und seine Varianten sind Linux-Distributionen die auf Debian (testing) basieren, haben aber einen anderen Schwerpunkt. Es wird auf eine verbesserte Hardwareunterstützung durch (relativ) aktuelle Kernel- und Software-Versionen sowie die Integration binärer Treiber erreicht. Die Bedienung deutlich in Richtung Desktop-Benutzer, was auch die Unterstützung von 3D-Effekten unterstreicht.
Es kommen jedes halbe Jahr neue Versionen heraus, wobei die Versionen mit Langzeitunterstützung über 3 (Desktop) bzw. 5 (Server) Jahre mit Updates versorgt werden. Genannt werden sie lts-Versionen (long-term-support), zuletzt Version 8.04 die im April 2008 erschienen ist.
Die unterschiedlichen Varianten von Ubuntu die sich vor allem in der Auswahl des Window-Managers (X-Window-Manager) unterscheiden:
Darüber hinaus gibt es viele andere Distributionen die auf Ubuntu aufbauen oder nur optisch anders sind:
Eine Besonderheit ist die Abwertung des root-Benutzers, für die meisten Administrationsaufgaben wird nicht das root-Passwort abgefragt, sondern das Passwort des Benutzers (es wird sudo benutzt).
siehe auch: Paketmanager
Die sog. Paketrepositories sind nicht weiter als Verzeichnisse von Software aus denen einzelne Pakete (Programme oder Bibliotheken) installiert werden können und deren Abhängigkeiten automatisch aufgelöst werden. Ein weiterer Vorteil ist die zentrale Aktualisierung aller Software auf dem System, es braucht nicht mehr jeder Hersteller seinen eigenen Auto-updater zu schreiben.
Die Paketrepositories trennen die Pakete anhand von Richtlinien (Lizenz und/oder der Verfügbarkeit des Quellcodes) in verschiedene Gruppen, in Klammern ist die Übersetzung von synaptic (der Standardoberfläche für Software-Installationen in Ubuntu; bei Kubuntu wäre es adept, man kann jedoch auch unter den jeweils anderen Distributionen verwenden):
Hier befindet sich ausschließlich freie Software und alles wird vollständig vom Ubuntu Team unterstützt. Das Ubuntu-Team leistet vollen Support und stellt Sicherheitsfixes bereit.
Software in diesem Bereich wird häufiger benötigt und auch vom Ubuntu Team unterstützt, ist aber nicht unter einer freien Lizenz verfügbar. Das Ubuntu-Team kann Fehler in dieser Software nicht selbst beheben. In diesem Bereich werden zum Beispiel Binärtreiber für Videokarten bereitgestellt.
In diesem Bereich sind Snapshots weiterer Opensourcepakete mit mehr oder weniger freien Lizenzen zu finden. Die Pakete werden automatisch gebaut und bereitgestellt. Alle Abhängigkeiten sind mit Pakten aus dem Bereich “main” erfüllt. Vom Ubuntu Team wird weder eine Garantie übnernommen, noch gibt es Sicherheitsfixes oder Support.
Dieser Bereich enthält alles was als “nicht frei” bezeichnet werden kann. Hierfür kann das Ubuntu Team keine Garantie übernehmen, noch Fehler korrigieren oder Sicherheitsfixes bereitstellen. Diese Pakete nutzen Sie auf eigene Gefahr.
Einige zusätzliche (zumeist proprietäre) Programme wie Adobe Flash und Acrobatreader.
Die Binärtreiber von ATI und Nvidia stehen zur Verfügung. Hier kann man auch Dual-Screen-Einstellungen vornehmen.
Ab Ubuntu 8.04 („hardy“) wird xrandr benutzt. Weil die binären Treiber dies nicht unterstützten, klappt auch die Konfiguration über „System→Einstellungen→Bildschirmauflösung“ nicht.
Das alte „screens and graphics“ ist nicht mehr im Menu vorhanden, es kann noch mit
gksu displayconfig-gtk
gestartet werden, kann aber u.U. die Konfiguration zerhauen (Backup!). Alternativ geht übrigens auch
gnome-display-properties
xinerama ist ziemlich veraltet und Einstellungen dazu werden höchstwahrscheinlich nicht mehr funktionieren.
gksu aticonfig --initial=dual-head --screen-layout=right
gksu nvidia-settings
sudo apt-get install envyng-gtk
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