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Debian

Debian (korrekter: Debian GNU/Linux) ist bei den Distributionen eine Art eigener Staat. Es existiert eine Verfassung und ein Gesellschaftvertrag sowie exakte Regeln für die Software.

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Security | Hardening | Administration

Eine Besonderheit ist die Praxis von Debian, Fehler in der Software (Bugs) nicht durch neue Versionen der Software (Releases) zu schließen, sondern durch so genannte Backports der Patches zu beheben. D.h. lediglich die Fehler werden behoben, aber neuer Code (außer dem Patch) kommt nicht dazu. Das führt dazu, dass die Software oft etliche (kleine) Versionenssprünge hinterherhinkt, dafür aber die Stabilität gegeben ist.

Dabei gibt es immer mehrer Entwicklungszweige:

  • stable enthält immer die Software(-pakete) für den Produktiveinsatz, welche möglichst „Raketensicher“ sind
  • testing enthält die Software, die beim nächsten großen Versionsprung zu stable wird, bis dahin aber noch beobachtet wird und relativ stabil läuft.
  • unstable sind die allerneuesten Programme (besonders für Entwickler interessant) die aber dementsprechend keine Garantie für Stabilität und Bugfreiheit geben.
  • Software wird über einen Paketmanager eingespielt, das hat sich über die Jahre bewährt und ist schnell und komfortabel möglich. Sofern Software im Paketverzeichnis enthalten ist, wird sie automatisch aktualisiert. Kompilieren ist damit nur bei nicht enthaltenen Programmen nötig.
  • Sicherheitsprobleme werden öffentlich besprochen und werden von den Benutzer im Bug-tracking-system hinterlegt, dass auch apt beim installieren abruft und den Benutzer entscheiden lässt ob die Fehler sein System beeinträchtigen könnten.

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debian/debian.txt · Zuletzt geändert: 2010/07/12 20:36 von st
 
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