Auf dieser Seite geht es um die Netzwerkkonfiguration von Linux-Rechnern, siehe auch:
Zur Dateifreigabe/Dateiübertragung im Netzwerk hat man mehrere Möglichkeiten:
Die Option mit VPN bzw. IPSec das Netz grundsätzlich abzusichern besteht natürlich zusätzlich.
Grundsätzlich erfolgte die Konfiguration über ifconfig, bei wlan (s.u.) kann man auch mit iwconfig arbeiten. Aktuell wird der Befehl ip verwendet, ifconfig funktioniert jedoch auch noch.
Mit dem Befehl netcardconfig kann man auf einigen Systemen arbeiten.
| Einstellung | Befehl(e) |
|---|---|
| IP-Adresse, Broadcast, Netzwerkmaske | ifconfig ; zweite IP: ifconfig eth0:1 IP netmask SUBNET up |
| Netzwerkkarten (de)aktivieren | ifup, ifdown; auch ifconfig: ifconfig eth0 down |
| Hostname | hostname |
| Standard/Defaultroute® oder Gateway | route -n |
| Nameserver, Domainname | Ausgabe: /etc/resolv.conf oder eintragen in dieser Datei |
| Netzwerkschnittstellen | Ausgabe: cat /etc/network/interfaces bzw. mit ifconfig |
| Bekannte Dienste (Ports) | Ausgabe: cat /etc/services |
| Wlan | iwconfig, iwlist, iwpriv (private Parameter für wlan) |
Anmerkung: der Befehl cat gibt den Inhalt der Datei aus.
Je nach Reihenfolge in der die Treiber geladen werden, werden die Netzwerkschnittstellen hochnummeriert: eth0, eth1, … . Durch udev kann die Zuordnung abgeändert werden, dsazu muss bei Debian die Datei /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules abgeändert werden.
Vlan-Funktionen sind im Namen durch einen Punkt abgetrennt, Aliase durch einen Doppelpunkt.
Bestrebungen die Netzwerkschnittstellen vorhersagbar zu benennen habe sich bisher noch nicht durchgesetzt.
siehe Seite zu wlan.
Konfiguration mit DHCP (dynamische Adressvergabe, unter Windows wird dies als „automatisch“ bezeichnet.
Wenn man seine IP mit DHCP aktiv beziehen möchte start man entweder den DHCP-Dienst (wenn man ihn installiert hat):
sudo dhcpd eth0
oder die Clientversion, die vorhanden sein sollte:
sudo dhclient eth0
Eine komplette Videovorführung findet sich dazu auch bei offensive-security.com.
Alternativ geht machmal auch:
ifconfig eth0 dhcp start
Status des DHCP-Abrufs:
ifconfig eth0 dhcp status
IP freigeben:
ifconfig eth0 dhcp release
ifconfig eth0 dynamic
oder der Aufruf von pump das natürlich dann installiert sein muss.
Konfiguration mit einer festen IP-Adresse (unter Windows wird dies als „manuell“ bezeichnet).
ifconfig eth0 192.168.0.1 netmask 255.255.255.0 broadcast 192.168.0.255 up
Im obigen Bespiel wird für die erste Ethernet-Karte eth0 die IP 192.168.0.1 gesetzt, Netzmaske ist bei einem Class-C Netzwerk standardmäßig 255.255.255.0 und die Broadcast-Adressse auch dementsprechend.
Bei IPv6:
ip addr add 2a01:4e8:141:1d1::1/64 dev eth0 ifup eth0
oder
ifconfig eth0 inet6 add 2a01:4e8:141:1d1::1 ifconfig eth0 up
Das entfernen der Adresse ist mit dem Ersetzen von „add“ durch „del“ erledigt.
Mit up werden die Netzwerkkartentreiber geladen, man kann sie auch später mit ifconfig eth0 down entladen und damit die Schnittstelle deaktivieren.
Zusätzliche IP-Adressen können auf einer Karte durch anhängen von “:1“, “:2“ usw. erzeugt werden:
ifconfig eth0:1 192.168.1.1 netmask 255.255.255.0 broadcast 192.168.1.255 up
Bei IPv6:
ip addr add 2a01:4e8:141:1d1::1/64 dev eth0:1
Standardroute vergeben:
route add default gw 192.168.0.254
Hier als Beispiel ein Router (ins Internet) mit der IP 192.168.0.254 angegeben.
Bei IPv6:
ip -6 route add default via 2a01:3e8:22:1200::1 dev eth0
oder
route --inet6 add default gateway 2a01:3e8:22:1200::1
Den Nameserver trägt man in der Datei /etc/resolv.conf im Format
nameserver 192.168.0.254
ein. Hier muss natürlich die richtige IP-Adresse eingetragen werden.
Feste Einstellungen in der Datei /etc/network/interfaces (Debian, Ubuntu und darauf basierende):
Beispiel 1: Feste IP (192.168.0.123) aus dem 192.168.0.0-Netz:
allow-hotplug eth0 iface eth1 inet static address 192.168.0.123 netmask 255.255.255.0 network 192.168.0.0 broadcast 192.168.0.255 gateway 192.168.0.1 # dns-* options are implemented by the resolvconf package, if installed dns-nameservers 192.168.0.1 dns-search local
Bei IPv6:
iface eth0 inet6 static # Haupt-IPv6-Adresse des Servers address 2a01:4e8:141:1d1::1 netmask 64
Auf Servern kann auch anstatt allow-hotplug eth0 gleich „auto eth0“ eingetragen werden, damit Dienste, die sich beim Start des Rechners an eine bestimmte IP (oder eine bestimmte Schnittstelle) binden wollen, nicht beim Start fehlschlagen. Siehe Hotplug unter Debian, SLES 9 und RHAS 4 erweitern.
Beispiel 2: (/etc/network/interfaces) mit DHCP.
allow-hotplug eth0 iface eth0 inet dhcp
Bei Desktop-PCs werden auch oft grafische Oberflächen (wie der Networkmanager) benutzt, die dann eigene Konfigurationen haben.
allow-hotplug eth0 iface eth0 inet6 dhcp
# 1. IP auto eth0 iface eth0 inet static address 192.168.0.1 netmask 255.255.255.0 network 192.168.0.0 broadcast 192.168.0.255 gateway 192.168.0.254 # dns-* options are implemented by the resolvconf package, if installed dns-nameservers 192.168.0.2 dns-nameservers 192.168.0.3 # 2. IP auto eth0:1 iface eth0:1 inet static address 192.168.1.1 netmask 255.255.255.0 network 192.168.1.0 broadcast 192.168.1.255
Für die Freigabe von Internetverbindungen für private Adressen aus einem angeschlossenen Netzwerk.
Als Beispiel wird in der ersten Zeile die Weiterleitung von Paketen aktiviert und in der zweiten mit der Firewall iptables die Pakete auf das Interface eth0 weitergeleitet:
Jeweils mit root-Rechten ausführen:
echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward iptables -t nat -A POSTROUTING -o eth0 -j MASQUERADE
echo "1" >/proc/sys/net/ipv6/conf/all/forwarding iptables -t nat -A POSTROUTING -o eth0 -j MASQUERADE
Diese Einstellungen lassen sich auch dauerhaft in der Datei /etc/sysctl.conf vornehmen:
net.ipv4.ip_forward=1net.ipv6.conf.all.forwarding=1
Oder die obigen Zeilen in einem Skript unter /etc/network/if-up.d/ ablegen.
ifconfig eth0 down ifconfig eth0 hw ether 00:0f:ff:ff:ff:ff
hier besser eine bekannte (z.B. von einer rumliegenden Netzwerkkarte) und eine sinnvolle MAC-Adresse eingeben, bei Gleichheiten im Netz gibt es Probleme.
Das Programm macchanger (auch mit grafischer Oberfläche verfügbar) hilft ebenfalls bei der Änderung:
/usr/bin/macchanger --mac=XX:XX:XX:XX:XX:XX ethX
Unter Ubuntu: Wenn man nicht ifconfig benutzen will, gibt es auch “/usr/bin/network-admin“ dass man mit „gksu -u root network-admin“ aufrufen kann.
Bei Atheros-Chipsätzen: WLAN/MadWifi.
Unter “traffic shaping“ versteht man die Begrenzung bzw. das Einteilen vorhandener Kapazitäten zur Qualitätssicherung (siehe auch QoS).
/etc/network/interfaces (Befehl sudo pico /etc/network/interfaces) beim gewünschten Interface (hier eth0) die beiden Zeilenup /usr/sbin/wondershaper eth0 3000 350 down /usr/sbin/wondershaper clear eth0
an. 3000 ist hier die Downloadgeschwindigkeit (in Kbit/s) und 350 die Upload-Geschwindigkeit.
Um auf der Netzwerkkarte eth0 die vlans 100 und 101 zu aktivieren reichen diese Befehle:
modprobe 8021q vconfig add eth0 100 vconfig add eth0 101
Anschließend sind die logischen interfaces eth0.100 und eth0.101 angelegt, diese lassen sich wiederum mit den üblichen Mitteln konfigurieren. vconfig ist bei Debian / Ubuntu im Paket vlan enthalten.
Bandwidth Monitoring Tools for Ubuntu Users
wichtige Diagnosetools
netstat -lnptuw (listening ports) besser ist vielleicht netstat -tulpe zu merken lsof -i (bestehende Internet-Verbindungen auflisten)iptraf (Traffic-überwachung)iftop (Traffic-überwachung, einfacher als iptraf, für Übersichtszwecke)dhcping DHCP-Server überwachen durch Abfragen hping3 ist ein Tool zum zusammenbasteln von TCP/IP-Paketentraceroute - a very useful troubleshooting tool which reveals the bottlenecks on the Internet
| Fehlercodes von traceroute | ||
|---|---|---|
| Code | engl. Bedeutung | Deutsch |
| !H | host unreachable | Rechner nicht erreichbar |
| !N | network unreachable | Netzwerk nicht verfügbar |
| !P | protocol unreachable | Protokoll nicht erreichbar |
| !S | source route failed | |
| !F | fragmentation needed | Packet müsste fragementiert werden |
| !X | communication administratively prohibited | ICMP-Antwort ist auf dem (Ziel-)Rechner verboten |
| !V | host precedence violation | |
| !C | precedence cutoff in effect | |
| !<NUMMER> | ICMP unreachable code <num> | ICMP Fehlercode <Nummer> wird zurückgemeldet |
-m-c-grsync ist eine leistungsfähige Software zur bandbreitenschonenden Übertragung von Daten, das geht auch über SSH.
zum spiegeln einer kompletten Seite gibt man httrack mit z.b. folgenden Parametern an:
httrack -K0 -%q0 --keep-alive --urlhack -D http://www.example.com
Der Ordner kann danach sehr schnell auf den aktuellen Stand gebracht werden (update)
httrack -u --continue
wget URL (auch ganze Verzeichnisse) wget -c datei forsetzen wget --spider --force-html -i bookmarks.html : Prüfen ob Links noch funktionieren
Zuerst sollte man einen Zugang zum Handy mit Bluetooth herstellen, dann kann man mit Einwahlprogrammen (wie wvdial oder kppp) eine Verbindung herstellen.
| Begriffe | Erklärung |
|---|---|
| HSDPA | Download mit bis zu 7,2 MBit/s |
| HSUPA | Upload mit bis zu 1,45 MBit/s |
| HSPA | Kompletter Ausbau mit HSDPA + HSUPA |
Angaben nicht aktuell
| Netzprovider | Ausbau: HSDPA | HSUPA | UMTS-Check |
|---|---|---|---|
| T-Mobile | ja, bis zu 7,2 MBit/s | geplant komplett bis mitte 2008, bis zu 1,45 MBit/s; | |
| Vodafone | ja, bis zu 7,2 MBit/s (an ausgewählten Orten) ansonsten bis bis zu 3,6 MBit/s | in 50 Orten bis zu 1,45 MBit/s | |
| E+ | geplant 2008 | ||
| o2 | HSDPA bis zu 3,6 MBit/s | geplant 2008 | Check |
Quellen: HSPA - der UMTS-Beschleuniger
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