Goldene Regeln
nicht nur reaktiv sondern proaktiv agieren: Wer nur Feuer löscht kommt irgendwann nicht mehr nach
Das Netz an einer zentralen Stelle dokumentieren
Rechner übersichtlich lassen (ein fremder admin sollte also alles finden können, vor allem init-Skripte usw.)
Notfallpläne entwerfen
Hilfe/Dokumentation (man + Kategorien! [man man], info, apropos, whatis) tldp.org, lok. user groups, irc, foren, mailinglisten
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Devices (LPI 1 S.153), Dateitypen (sockets, fifos, …)
Kernel (Versionen, Branches , uname -a)
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Mounten / Mountoptionen / Automounter /
Freigaben mounten
Dateimanagement: ls, cd, mkdir, rm, rmdir, cp, mv, ln, touch, df, du (
du / -ah | sort -nr | less) , pwd, cat, grep, wc, head, tail, less, more
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Bibliotheken: ldd (Abhängigkeiten), ltrace (wann werden diese Bibl. aufgerufen?)
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Cronjobs (Verzeichnisse /etc/cron.daily etc. crontab -l + -e)
Rechte (chown, chmod, su, sudo, /etc/sudoers, SUID, SGID usw.), Quota (quota, edquota, repquota, quotaon)
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Benutzer: (hinzufügen: users, useradd (adduser), usermod, userdel, chfn, chsh, deaktivieren,
PAM, Dateien wie shadow, visudo, vigr (group), vipw (passwd), wohl nicht mehr nötig: pwconv; UID 500/1000, GID 100) chage.
siehe hier
Gruppen: groups, groupadd (addgroup), groupmod, groupdel, newgrp
login (id, w, who, whoami, last, lastb, /etc/motd, issue + issue.net, shell, home, /etc/skel , etc/profile /etc/.bashrc (bei nicht netzlogins, aber oft include).
Dienstekonzept (Daemons)

(Seite)
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Prozesse (nohup, ps, pstree, pkill, pgrep, stoppen, resume, killen, htop + top, vmstat, zombie);
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SWAP (mkswap, swapon, swapoff), /proc/sys/vm/swappiness (50-60 normal, höher = mehr swapping): Einstellung
vm.swappiness=60 in
/etc/sysctl.conf
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Tastenkombinationen (strg-alt-f1-6 ; strg-alt-backspace, alt-z, alt-d,)
Netzwerk (ifconfig, ifup, ifdown route, /etc/resolv.conf, proxy)
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Netzwerktools (dig, ping, traceroute, netstat, lsof -i, netcat, nmap, tshark+wireshark, tcpdump, ethtool)
SSH (verwaltung, tunneling, pub-key)
Drucker / Weg durch das Drucksystem (Cups: webinterface, /etc/cups/cupsd.conf /etc/cups/printers.conf; lpd: /etc/printcap, lpq, lp, lpr, lpc, lprm)
Analyse, Debugging: strace, sysstat-tools (Auswertung z.B. mit
ksar): sar, mpstat, iostat, sadf and sa
Gliederung vom Server Management Manual
Alle systemweiten Konfigurationsdateien finden sich unter /etc. Für einige gibt es praktische Konfigurationsskripte, die den Einstieg sehr vereinfachen. Hier eine Auswahl der vorhandenen Skripte:
| Befehl | Erklärung |
| baseconfig | Basiskonfiguration |
| apacheconfig | Webserver Apache |
| eximconfig | Mailserver exim |
| gpmconfig | Maus-Einstellungen für die Konsole |
| kbdconfig | Tastatur einrichten |
| liloconfig | Bootmanager LILO konfigurieren |
| magicfilterconfig | Drucker |
| pppconfig | Verbindung zum ISP anlegen |
| tzconfig | Zeitzone einstellen. Direkt auf Berlin setzen: cp /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime
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Welche (weiteren) im Einzelnen zur Verfügung stehen, ist abhängig von den installierten Paketen. Prinzipiell sind sie über den Befehl „ls /usr/sbin/*config“ zu finden.
| Befehl | Beispielaufruf | Zweck des Programms |
| kill | kill -9 PID | killt einzelne Prozesse nach ihrer Prozess-ID (PID) |
| killall | | killt (mehrere) Prozesse nach ihrem Namen |
| ps | | laufende Prozesse |
| pgrep / pkill | pgrep -u root sshd | sucht/killt Prozessnamen |
| top | | laufende Prozesse mit Ressourcenverbrauch; htop: viel besser als top, ncurses-Oberfläche, interaktiv |
strace startet Programme und gibt deren Aufrufe wieder.
| Aufruf | Wirkung |
| strace programm | startet programm und gibt dessen Systemaufrufe auf dem Bildschirm aus |
| strace -o prog.log programm | wie oben, aber Ausgabe in prog.log Logdatei |
| strace -f -o prog.log programm | wie oben, aber verfolgt auch Kindprozesse |
| strace -p pid | verfolge die Aufrufe des laufenden Prozesses mit Prozess-ID pid |
| strace -e trace=open,close,read,write | gibt nur Systemaufrufe aus, die das Dateimanagement betreffen |
Das Verzeichnis /etc sollte auf Servern mit mehreren Administratoren oder allgemein auf wichtigen System versioniert werden. Dazu lassen sich entweder Versionsverwaltungssysteme benutzen oder alternativ spezialisierte Tools wie metche verwenden.
Kurzreferenzen: Linux kurz&gut (O`Reilly): Teil einer Reihe, gibts auch für Apache, MySQL,
PHP
Komplettwerk: Linux (M. Kofler, Addison-Wesley)
Apache: Apache Webserver 2 (S. Wolfgarten, Addison-Wesley)
MySQL: MySQL 5 (M. Kofler, Addison-Wesley)