Die drei klassischen Schutzziele der IT-Sicherheit sind Vertraulichkeit, Integrität
und Verfügbarkeit. Schutzziele gelten jeweils für konkrete Objekte oder Werte
und zwischen den einzelnen Zielen kann es Abhängigkeiten geben. (Quelle: BSI)
Das Problem von Sicherheit ist, dass sie für den berechtigten Benutzer keinen Mehrwert bringt. Oft sogar das Gegenteil: Sie hält den Benutzer von seiner Arbeit ab. Ein Beispiel: Eine verschlossene Haustür (oder eine Passworteingabe) bringt dem Hauseigentümer an sich keinen Mehrwert. Er muss seinen Schlüssel dabei haben und beim Verlust evtl. Schlösser austauschen, es hilft ihm nicht dabei schneller ins Haus bzw. schneller an seine Daten zu kommen. Dagegen merkt ein Angreifer den Mehrwert für den Benutzer deutlich, er hat es nämlich schwerer einen Angriff erfolgreich durchführen zu können.
Computer wurden gebaut damit Leute effizienter arbeiten können. Wenn also der Benutzer Software installieren will, hilft ihm das effizienter zu sein, allerdings oft nicht der Sicherheit. Daher ist Sicherheit immer ein Kompromiss.
Spezielle Aspekte sind Linux-Security und Windows Sicherheit.
Siehe auch Wlan-Security und Verschlüsselung.
| VPN | IPSec
Notfallplan erstellt? (Datendiebstahl, einen Systemabsturz, Einbruch oder Feuer) Mitarbeiter informiert? Beseitigungsfristen für einen Störfall? siehe BSI: 100-4 Notfallmanagement (ab Sommer 07).
Größte Gefahren sind
mangelnde Sensibilisierung des Managements
fehlende Prozessanalysen und
ungenügende Krisen- und Notfallpläne.
Denn Sicherheit ist kein Produkt (und auch nicht eine Kombination) sondern ein Prozess (das hat man garantiert schon mal gehört, stammt von Bruce Schneier).
Die Vermeidung von
Verlust
fehlerhafte Erstellung
Veränderung
unerlaubte Verbreitung
von gespeicherten Daten.
Gegen den Verlust hilft ein Backupkonzept, alles andere muss systematisch geschützt werden.
Ziel soll immer die Schadens- und Häufigkeitsbegrenzung sein.
Sicherheit wird wie eine Kette betrachtet, das schwächste Glied bestimmt das Maß der Gesammtsicherheit.
Teile der Kette:
Die Benutzerumgebung (Betriebssystem: Update/Patchmanagement, gespeicherte Passwörter, …)
die Übertragung durch Netze (LAN, Internet; Verschlüsselung?)
die Serversicherheit (Update/Patchmanagement, Dienste und Betriebssytemabsicherung)
Softwaresicherheit (Sicherheitslücken und Update/Patchmanagement)
Softwarekonfiguration (Funktionalität gegen Restriktivität; Konfigurationsfehler)
Da Zugänge meist nicht mit Zertifikaten sondern über Passwörter geregelt werden, kommt diesen auch eine große Bedeutung zu. Hauptprobleme sind Passwörter
die zu einfach aufgebaut sind (zu kurz, Wörter aus dem Wörterbuch, leicht erratbar, keine Passwortkomplexität die dem Namen gerecht wird)
simple Kombinationen aus Wörtern mit leicht aussprechbaren Kombinationen Präfixen oder (häufiger) Suffixen wie „abc“ und „123“
die irgendwelche persönliche Daten beeinhalten (Namen, Geburtsdaten, …)
Wörter bei denen lediglich Buchstaben durch Sonderzeichen ersetzt wurden (a mit @, i mit 1 usw.)
die irgendwo aufgeschrieben sind (Glück für den Finder)
die mit anderen Personen geteilt werden.
die bei vielen Zugängen benutzt werden (hat man eins hat man alle)
die selten oder nie geändert werden
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Laut einer Studie von McAfee (Quelle: Lascher Umgang mit Passwörtern) sieht die Top10 so aus:
Name eines Haustiers
Ein Hobby
Mädchenname der Mutter
Geburtsdatum eines Familienmitglieds
Eigenes Geburtsdatum
Name des Partners
Eigener Name
Lieblingsfußballmannschaft
Lieblingsfarbe
Erste Schule
Passwortchecker (eigene Passwörter auf Sicherheit überprüfen):
interne Angriffe (z.B. unzufriedene und gekündigte Mitarbeiter)
Fehler bei der Administration (hohes Schadenspotential)
Sicherheitsprobleme:
Würmer und Trojaner
Hacker
Discretionary Access Control (von den meisten Betriebssystemen benutzt): Benutzer haben Kontrolle (Discretion) über ihre Daten, der Superuser (root, admin, ..) hat Kontrolle über alles. Ziel ist also Superuser zu werden, wenn man es geschafft hat, hat man das ganze System und alle Daten. D.h. man braucht lediglich einen Exploit in einem Dienst oder Prozeß der mit root-Rechten läuft. Für die Daten des Benutzers reicht natürlich einen Prozess anzugreifen der dem Benutzer gehört (z.B. Webbrowser).
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Netzwerksicherheit
Netzwerk Firewall
Netzwerk überwachung (monitoring)
Einbruchserkennung (Intrusion detection,
IDS)
Listenpunkt
Web intrusion detection
Demilitarisierte Zonen (DMZs)
Zentrales Logging
Überwachung der Sicherheit durch dritte
Sarbanes-Oxley
HIPAA
Basel-II
GLBA
Kryptographie
Security-Auditierung
Firewall
Loadbalancer
Intrusion Detection/Prevention
Content-Security
E-Mailverschlüsselung
Authentifizierung/Autorisierung
PKI-Infrastruktur (public-key-Infrastrukturen)
Webapplikationen und Netzwerke
Gute Produktkenntnisse von Lösungsanbietern
Checkpoint, Nokia, Juniper, Cisco, PGP, RSA Security u.a.
Certified Information System Security Professional [CISSP]
Certified Information System Auditor [CISA]
Certified Information System Manager [CISM]
z.B. Cisco, Checkpoint, Symantec, Microsoft:
Checkpoint Certified Security Engineer
CISCO Certified Network Professional
Sun Certified Network Administrator
MCSE Security
überdurchschnittliches Engagement
hohe Motivation zur autodidaktischen Weiterbildung
sehr gutes bis gutes Englisch
Verhandlungs-, Kommunikationsstärke sowie Durchsetzungsvermögen
sehr gute Belastbarkeit
projektbezogene Mobilität – auch für kurze Einsätze im Ausland
die Fähigkeit zur professionellen Präsentation
von Lösungen
Leistungen
Projektergebnissen
Hohe Kundenorientierung
(Umfangreiches und aktives Kontaktnetzwerk bei Vertrieb)
Starke vertriebliche und technische Ausprägung