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Arbeiten mit Images

Images (auch: Container, Abbilder genannt) sind eine einfache und flexible Möglichkeit Blockorientiert in einer Datei zu arbeiten. Typischerweise nutzt man diese Möglichkeit beim Backup, zu Testzwecken, der forensischen Analyse und in der Virtualisierung.

  • nächstes freie Gerät anzeigen:
    sudo losetup -f
  • Image direkt mounten (ohne ein device mit losetup anzulegen):
    sudo mount -t ext3 Image.img /media/IMAGE -o loop 
  • Datei Image.img als Gerät /dev/loop0 einrichten:
    losetup /dev/loop0 Image.img
  • Gerätedatei entfernen:
    losetup -d /dev/loop0
  • manche Operationen können auch direkt auf der Image-Datei ausgeführt werden:
    • ext3 Dateisystem anlegen:
      mkfs.ext3 Image.img
    • Dateisystemcheck:
      e2fsck Image.img
  • Partitionen: Die /dev/loop?-Geräte kennen keine Partitionierung, daher kann immer nur auf eine Partition zugegriffen werden.
    • root@linux# sfdisk -d image
      # Partitionstabelle von /tmp/image
      unit: sectors
      
      /tmp/image1 : start=       32, size=    20448, Id=83, bootable
      [..]

      da die Angaben in Blöcken á 512 Byte sind, kann der Startbereich (→ offset) und das Größenlimit berechnet werden:

      echo $((32 * 512)) $((20448 * 512))

      mit diesen Angaben wird mount gefüttert:

      mount -o loop,offset=16384,sizelimit=10469376 image /media/image
  • maximale Anzahl von Images (mit loop) bereits gemounted:
    • Lösung mit Neustart: In der /etc/modules anhängen:
      loop max_loop=64

      nach einem Neustart können 64 Images (bzw. loop-Devices) benutzt werden

    • Lösung ohne Neustart (sofort Modul „loop“ neu laden):
      rmmod loop
      modprobe loop
      • beim laden vom Xen:
        sudo nano /etc/modprobe.d/xen

        mit dem folgenden Inhalt:

        options loop max_loop=64
 
linux/arbeiten-mit-images.txt · Zuletzt geändert: 2011/03/02 03:35 von st
 
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