Die Virtualisierungssoftware KVM ist zwar für nicht angepasste Gäste noch relativ schnell, mit speziell angepassten Treibern („paravirtualisiert“) lässt sich allerdings noch einiges mehr herausholen, z. B. Gigabit-Anbindung.
Gilt für alle Windows-Versionen bei Festplattentreibern: Erst wenn die Treiber im System installiert sind, kann man die Bootdatenträger umstellen, sonst hat XP keine Treiber beim booten zur Verfügung und es macht einen Bluescreen (Code 7B).
Vorgehensweise beim Festplattentreiber:
Vorgehensweise beim Netzwerktreiber:
Wie unter „Windows XP“ beschrieben, ungetestet weil 2000 von Microsoft eh nicht mehr unterstützt wird.
Wie im Artikel “Tip: How to setup Windows guest paravirtual network drivers“ beschrieben, muss man zuerst die Treiber von Qumranet herunterladen:
Entweder den Aufrufparameter von KVM ändern (-net nic,model=virtio) oder die die entsprechende Konfigurationsänderung in libvirt vornehmen (relevant ist der „model type“ virtio“, die anderen Angaben können anders ausssehen):
<interface type='bridge'>
<mac address='54:52:00:27:0c:79'/>
<source bridge='br0'/>
<model type='virtio'/>
</interface>
In einem Kurztest habe ich immerhin 300Mbit/s auf einem 1,8Ghz Dualcore mit einem Marvel 88E8053 Gigabit-Adapter erreicht (gemessen mit iperf) also etwas unter einem Drittel der Hardwareleistung.
Wie in im Artikel “KVM GPL Windows XP Block driver update“ beschrieben muss man zuerst dem Gast einen zusätzlichen virtio-Datenträger einrichten und dann die Treiber aus dieser ISO-Datei installieren:
Die bei Win7 funktionierende Treiber-CD lieferte keinen funktionierenden Treiber von XP und war somit unbrauchbar.
Die Treiber für die 64 Bit-Version sind signiert und funktionieren (virtio für Storage und Netzwerk) mit dieser Treiber-CD (mirror) Stand: 25.10.2011.
Die Treiber für die 64 Bit-Version sind signiert und funktionieren (virtio für Storage und Netzwerk) mit dieser Treiber-CD (mirror) Stand: 25.10.2011.
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