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Snapshot auf Dateisystemebene

Snapshot stellen Momentaufnahmen eines Dateisystems dar. Damit möchte man einen bestimmten Datenstand für eine begrenzte oder längere Zeit konservieren, das ist besonders beim Backup oder für forensische Zwecke nötig. D.h. man kann den Snapshot normal verwenden, oft wird dieser schreibgeschützt benutzt (gerade bei Backup und Forensik).

Normalerweise werden copy-on-write (COW)-Techniken eingesetzt damit der Quelldatenträger weiterhein beschrieben werden kann und der Snapshot nur den Platz für die seit dem Snapshot neu geschriebenen/veränderten Daten belegt.

Linux

  • LVM („Logical Volume Manager“) - sehr verbreitet, überall enthalten. Setzt spezielle Partitionstypen ein, muss vor dem Erstellen des Dateisystem eingerichtet worden sein. Frei definierbare
  • hcp („Hot Copy“) - relativ exotisch, hat aber den Vorteil keine speziell vorbereiteten Partitionen zu benötigen, funktioniert also mit einem normalen Datenträger.

Windows

Programme die den Virtual Shadowcopy Service (VSS) benutzen:

  • drivesnapshot
  • diverse Backuprogramme

Nachteil von VSS: Die Menge an Daten die sich ändern dürfen bis der Snapshot ungültig wird ist fix.

Links

 
software/snapshot.txt · Zuletzt geändert: 2012/07/04 19:20 von st
 
Backlinks: [[software:snapshot]]